Gemeinsam innovativ

Ende Januar 2012 trafen sich rund 300 Experten für Carbon Nanotubes (CNT) in der Bayreuther Stadthalle, um die Potenziale von Nanokohlenstoffen als Innovationsfaktor für zahlreiche Branchen auszuloten. In Großgruppenworkshops inklusive Fachvorträgen und Poster-Sessions tauschten sie sich über den aktuellen Stand der Forschung aus.

Veranstaltungsart: Jahrestreffen
SwarmWorks Technologie: Digital; Vision Gaming

Das historische Ambiente der Stadthalle Bayreuth bot Ende Januar 2012 den passenden Rahmen für das jährliche Treffen der Innovationsallianz Carbon Nanotubes Innon.CNT – einem eng vernetzten Forschungsverbund an dem rund 90 namhafte Partner aus Wissenschaft und Industrie mit 27 verschiedenen Projekten beteiligt sind. Ziel der Initiative ist es, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in einem entscheidenden Technologiebereich zu mobilisieren. Dabei soll die Zeitspanne, die neue Produkte bis zum Markteintritt benötigen, deutlich verkürzt werden. Herzstück der Veranstaltung war neben den zahlreichen Fachvorträgen zweifelsohne das gemeinsame Brainstorming im Kreise der 300 Kongressteilnehmer. „Wir wollten das Zusammentreffen der anwesenden Experten nicht nur dazu nutzen, um Erfahrungen aus den Forschungsbereichen auszutauschen, sondern auch zukünftige Vorgehensweisen entwickeln“, verdeutlicht Dr. Péter Krüger, Head of Working Group Nanotechnology, die Hauptintention der Inno.CNT.

Damit dies in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit gelingen konnte, hatte Dr. Küger SwarmWorks mit ins Boot geholt. Dank enger Abstimmung entstand so eine Roadmap, die es ermöglichte, Meinungen, Einschätzungen und Ideen der Teilnehmer einzuholen. Um dies in Echtzeit realisieren zu können, hat SwarmWorks verschiedene interaktive Plattformen eingesetzt. Mithilfe des Interaktionswerkzeugs Digital Flatscreens ist es gelungen, Experten-Meinungen einzuholen und dem Plenum in Sekundenschnelle zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen eines Workshops wurde so zum Beispiel die strategische und konzeptionelle Fortführung der Innovationsallianz CNT weiterentwickelt.

„Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es in so kurzer Zeit gelang, konkrete Entscheidungen herbeizuführen zu denen jeder Einzelne seinen Beitrag leisten konnte“, resümiert Dr. Küger die Inno.CNT. Eine sehr greifbare, imposante und zugleich auflockernde Demonstration der Möglichkeiten großer Gruppen lieferte ein Schwarmbeispiel, bei dem zwei zahlenmäßig ungleiche Mannschaften eine moderne Fußballversion des Spieleklassikers Pong spielten. Auf hoffnungslosem Posten: die kleinere Gruppe. Mehr Teilnehmer verfügen einfach über eine höhere Fehlertoleranz.

Im Rahmenprogramm präsentierten die Unternehmen ihre Arbeiten bei einem Posterwettbewerb. Zur Ermittlung der Gewinner setzte die Inno.CNT auf Digital: Mittels vernetzter iPods und Spezialsoftware konnten die Kongressteilnehmer ihr individuelles Votum abgeben, das sofort zentral erfasst und ausgewertet wurde.

Kundenstimme

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„Ich kann mir keinen besseren Partner vorstellen. Die Summe des Wissens und des Knowhows einer Gruppe ist immer größer als die Kenntnisse einer beschränkten Zahl von Menschen. Wir wollten den Zugriff auf die Köpfe der Kollegen bekommen. Das hat sehr gut funktioniert.“

Dr. Péter Krüger
Head of Working Group Nanotechnology
von der Bayer MaterialSciences AG

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